Liveblog zur Fußball-WM 2014 in Brasilien

Liveblog zur Fußball-WM 2014 in Brasilien

Reporter Achim Muth berichtet in seinem Liveblog von der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

  • Beim Public Viewing beim Spiel um Platz drei

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  • von Achim Muth / MAIN-POST bearbeitet von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST 7/13/2014 11:35:48 AM

    Gestern Abend waren wir noch in einer klassischen Churrascaria, wo uns sehr leckeres Fleisch serviert wurde . . .

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  • Maracana: Endstation Sehnsucht

    Es hat noch immer einen sagenhaften Klang, und wohl um kein Stadion der Welt rankt sich solch ein Mythos wie um das Maracana in Rio de Janeiro. Erbaut für die Weltmeisterschaft 1950 war es einst die größte Fußballarena der Welt mit an die 150 000 Plätzen. Ort vieler legendärer Spiele der Brasilianer, aber eben auch Stätte jener dramatischen wie traumatischen Partie 1950 gegen Uruguay, als der Gastgaber 1:2 verlor und damit auch den Titel vergab. Es war die größte Niederlage der Brasilianer bis zu jenem 8. Juli 2014 in Belo Horizonte, diesem 1:7 gegen ein entfesseltes Deutschland.

    Das Bild stammt aus dem Viertelfinale gegen Frankreich. Jetzt kehrt die deutsche Elf noch einmal zurück nach Rio und ins Maracana: Finale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Argentinien. Die Stadt ist seit gestern elektrisiert, sehr viele Argentinier sind in der Stadt, viele sind mit dem Auto den Weg vom Süden hierher gekommen.

    Seltsam gleichgültig haben die Brasilianer gestern die erneute Niederlage hingenommen. Das 0:3 gegen Holland mühte ihnen nicht mal mehr ein hämisches Lächeln ab. Diese Mannschaft und dieser Trainer sind für sie unten durch. In den Zeitungen wird vor allem die Einstellung der Mannschaft kritisiert, gestern erschien sogar ein Artikel, in dem stand, dass der Schönheitssalon im Teamhotel am Tag vor dem Halbfinale ausgebucht gewesen sei. Tja, und dann sind sie in Schönheit gestorben.

    Überall schwingt hier in Rio und Brasilien indes auch der Respekt mit für die deutsche Mannschaft. Kaum Unterarmtattoos, ordentliche Frisuren, und rennen und kämpfen und schön spielen, das können sie auch noch. Das ist oft zu hören. Alemanha? Und schon geht der Daumen nach oben. Ob Taxifahrer, ob Kneipenwirt, ob Hotelportier, alle wünschen sie den Deutschen Glück für das große Finale. "Bitte, bitte", sagen sie, "ihr müsst die die Argentinier schlagen".

    An mir soll's nicht liegen. Habe gut gefrühstückt und bin voller Optimismus. Als ich gestern die vielen argentinischen Fans mit ihren Messi-Flaggen und Maradona-Postern an der Copacabana gesehen und ihre Lieder gehört habe, da habe ich mich an das Halbfinale gegen Brasilien erinnert. Es war eine ähnliche Szenerie, nur in Gelb damals. Diesmal ist alles Hellblau und Weiß. Na und? Sollen sie feiern, solange es noch geht.

    So. Jetzt heißt es Tasche packen. Nichts vergessen. Und dann ab ins Stadion. Maracana. Endstation Sehnsucht!

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  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 11:11:49 AM

    So furchtlos müssen Müller, Schweinsteiger und Co. heute auch sein...

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  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 11:08:12 AM
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  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 11:07:24 AM
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  • von Achim Muth / MAIN-POST bearbeitet von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST 7/13/2014 11:06:36 AM

    Guten Morgen, Rio: Heute ist Weltmeistertag! Fragt sich nur noch, wer jubeln darf, Argentinien oder Deutschland...

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  • Guten Morgen aus Rio! Selbst Petrus freut sich auf das Finale ;) #gerarg http://pbs.twimg.com/media/BsapbP1IUAEK36W.jpg

  • von Anzeige - Mercedes via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 10:14:30 AM
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  • Löw und Schweinsteiger haben die letzte Pressekonferenz vor dem Spiel gegeben - und sind selbstbewusst. ow.ly/z5tq3 #wm2014 #ger
  • Auf geht's #DFBTeam kämpfen und siegen! #GERARG #WM2014 holt den Stern nach Hause!
  • Heute ist das #WM2014-Finale und wenn man es wieder nicht packt zu gewinnen, dann sollte man an keinem Turnier mehr teilnehmen. #GER #GERARG
  • von Anzeige - Distelhäuser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 8:21:19 AM

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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 7:32:03 AM

    Die WM-Endspiel Rolle

    mainpost.deRezept aus Deutschland zum WM-Finalspiel zwischen Deutschland und Argentinien.
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 7:26:02 AM
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  • #leckerfinale - VERPUTZT ARGENTINIEN / GERMANY GULPS ARGENTINA

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  • von Anzeige - Mercedes via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 6:57:10 AM
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  • von Ralf Thees / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 6:57:06 AM
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  • von Jürgen Haug-Peichl / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/13/2014 6:55:09 AM

    WM-Final-Tag ist da - Löw will Geschichte schreiben

    mainpost.deDer 13. Juli 2014 soll der Tag der Krönung sein. Zum vierten Mal nach 1954, 1974 und 1990 kann Deutschland Fußball-Weltmeister werden. Die Vorfreude bei Schweinsteiger und Co. ist «sehr groß».
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  • Abpfiff! Die Niederlande gewinnen das Spiel um Platz drei gegen Brasilien. #wm2014 #braned http://pbs.twimg.com/media/BsYA96mCAAAhURw.jpg

  • Suchbild: Wer findet den Jesus auf dem Bild?

    Vor dem Finale habe ich ein Proträt über Bundestrainer Joachim Löw geschrieben, hier ist es:

    Der ruhende Pol

    Bundestrainer Joachim Löw hat die Spielweise der Nationalelf verändert,
    Lohn könnte der WM-Titel sein


    Von Achim Muth

    In Erinnerung bleiben oft nur die Bilder, und wer an diese Weltmeisterschaft und den deutschen Bundestrainer Joachim Löw zurückdenken wird, dem wird Recife in den Sinn kommen. Es war das letzte Vorrundenspiel der DFB-Elf, es ging um den Gruppensieg, es ging gegen die Auswahl der USA. Recife ist eine Millionenstadt am Atlantikstrand im Nordosten Brasiliens, schon seit dem Vortag goss es wie aus Kübeln. Joachim Löw hätte sich in seiner Coachingzone einen Anorak mit Kapuze anziehen können oder einen Schirm nehmen, er hätte auch, wie es der andere Trainer tat, eine Mütze aufsetzen können. Aber der Bundestrainer tat nichts dergleichen. Er stand einfach da, im Regen, die feuchten Haare hingen ins Gesicht, das taillierte Hemd klebte klatschnass am durchtrainierten Oberkörper. Er sah aus wie ein Laufstegtrainer.

    Der Mann mit der Mütze hieß Jürgen Klinsmann. Jener Klinsmann, der sich 2004 an einen Kollegen aus dem Trainerlehrgang erinnerte, der ihm durch sein taktisches Fußballverständnis früh aufgefallen war: Joachim Löw. Klinsmann machte den gebürtigen Schönauer zu seinem Co-Trainer, und als der Chef nach dem Sommermärchen 2006 zurück in die USA ging, beerbte ihn Löw. So war es an diesem Abend im Regen von Recife nicht nur ein Spiel um das Weiterkommen, sondern auch ein Spiel gegen die Vergangenheit. Deutschland siegte 1:0, aber die Botschaft, die Joachim Löw in die Welt sandte, lautete: Seht her, ich brauche keinen Schutz.

    Er war ja tatsächlich angegriffen worden, zumindest hatte er es so wahrgenommen. Es gab öffentlich Zweifel an seinen Fähigkeiten, in Zeitungskommentaren und an den Stammtischen wurden sie geäußert, und immer wieder führten die Beschwerdeführer jenes Halbfinalspiel gegen Italien bei der EM 2012 an, als Löw falsch aufstellte und das Team verlor. Er selbst hat das eingeräumt. Mit Löw, so schrien die Kritiker aufgebracht, werde die Nationalmannschaft nie einen Titel holen, und dann hielt er auch noch an Shkodran Mustafi fest, den er irgendwo in Italien entdeckte und in der Abwehr auf der rechten Seite platzierte. Aber die rechte Seite, das ist für Gurus die Philipplahmseite – und basta. Und erst die Stürmer: Nur ein Stürmer im Aufgebot! Als Löws Elf in diesem Turnier dann 2:2 gegen Ghana spielte und im Achtelfinale gegen den afrikanischen Aufsteiger Algerien erst in der Verlängerung das Weiterkommen sicherte, da riefen sie: Seht ihr!

    Dann folgten ein 1:0 gegen Frankreich und dieses 7:1 für die Ewigkeit gegen Brasilien, und jetzt steht Joachim Löw mit seiner Mannschaft im Finale der Weltmeisterschaft und hört die Hosianna-Rufe der gleichen Leute. Sollte auch dieser letzte Sieg am Sonntag in Rio de Janeiro noch gelingen, wird Löws Name auf ewig verbunden sein mit den Größen der Branche. Mit Sepp Herberger, mit Helmut Schön, mit Franz Beckenbauer, mit den Architekten eben der Titel 1954, 1974, 1990. Und das ist ein wenig ungerecht, denn die Wertschätzung hätte Joachim Löw auch ohne Pokal verdient, weil er das Spiel hierzulande aus der Rumpelfußballära führte und ihm nicht nur Schönheit verlieh, sondern ihm auch eine Idee gab.

    Natürlich profitierte Joachim Löw davon, dass die Ausbildung in den Bundesliga-Internaten professionalisiert wurde nach der Jahrtausendwende und davon, dass die Müllers und Özils und Khediras und Hummels‘ in ihren Vereinen ständig auf Weltklasseniveau gefordert werden. Aber die Komposition des Teams trägt seine Handschrift.

    Die Schlagzeilen sind angekommen bei Joachim Löw. Die Kritik, das ist zu sehen und zu spüren, hat ihn verändert. Er ist immer noch freundlich, verbindlich, das schon. Aber er hat sich rar gemacht nach diesem Aus im Halbfinale der EM 2012. Während der knapp fünf Wochen im WM-Quartier von Santo André erschien Joachim Löw nur zweimal auf der Pressekonferenz. Selbst vor dem Finale dieser Weltmeisterschaft mied er diese Bühne, und das war keine gute Nachricht für seinen Co-Trainer Hansi Flick. Der musste das Vakuum füllen, aber ihm fehlen oft die richtigen Worte. Dann hilft er sich mit „fokussieren“ aus. Alle und alles sind dann fokussiert. Es ist das Mannschaftswort dieses Turniers, jeder auf dem Podium verwendet es. Weltmeister im Fokussieren sind sie schon.

    „Der Jogi“, sagt Manager Oliver Bierhoff, „der ist so, wie er ist.“ Seine Stärke sei, „dass er in sich sehr gefestigt ist, dass er eine klare Linie hat. Er ist überhaupt nicht stur, sondern auch flexibel, was das System angeht.“ Dazu tue er etwas, was offenbar nicht selbstverständlich ist im Geschäft. „Er spricht mit den Spielern, er nimmt sie mit.“ Philipp Lahm ist der Kapitän der Mannschaft, er spielt seit einer Dekade in dieser Mannschaft. Löw sei erfahrener geworden, sagt der Münchner, „er spricht Dinge immer an“. Die Spieler wüssten stets, woran sie seien bei ihm. Der Bundestrainer strahle eine unheimliche Ruhe aus.

    Den Ausgleich für den Job holt sich der 54-Jährige beim Sport. In Santo André war Löw oft früh morgens zum Joggen am Atlantikstrand, nur wenige Meter vom Eingang des Campo Bahia entfernt. In den Trainingseinheiten spielt er regelmäßig mit und seine Freizeitkicks in der Heimat lässt er nur selten ausfallen. Als er Anfang Mai seinen WM-Kader in der Frankfurter DFB-Zentrale vorstellte, musste ihn Pressesprecher Jens Grittner am späten Nachmittag noch zurück nach Freiburg fahren. Löw hatte seinen Führerschein gerade wegen Überschreitens des Tempolimits abgeben müssen, aber am Abend stand ein Kick mit seinen Kumpels an.

    Fußball ist sein Elixier, und seinen Ehrgeiz bekamen die Fußballreporter im Herbst 2011 deutlich zu spüren. Im Rahmen eines Länderspiels gab es in einer Soccerhalle in Hamburg ein Spiel zwischen DFB-Offiziellen und den Journalisten. Joachim Löw, Hansi Flick, Oliver Bierhoff, Andreas Köpke, Urs Siegenthaler und die Fitnesstrainer gegen die, die sie immer bewerten und kritisieren. Das Spiel wogte hin und her, lange führten die Reporter. Das Spiel war intensiv, es dauerte eine Stunde, und der einzige, der nie auch nur eine Sekunde vom Feld ging, hieß: Joachim Löw. Sein Team siegte.

    Nach besagter Kadernominierung in Frankfurt und vor der Fahrt zum Kicken nach Freiburg fand der Bundestrainer noch Zeit für eines seiner wenigen Interviews. In der Bibliothek des DFB rührte er in einem Espresso, wie er es gerne macht, und vermittelte das Bild eines völlig in sich ruhenden Mannes. Wissen Sie, sagte er, „ich habe gelernt, den Druck auch mal ein bisschen wegzuatmen“. Er charakterisierte sich als Wettkampftrainer, als einer, der die besondere Herausforderung einer Weltmeisterschaft nicht fürchtet, sondern geradezu liebt. „Ich freue mich auf Wettkämpfe gegen Argentinien, England, Spanien, Italien“, sagte er damals im Mai, „das sind die spannendsten Situationen, die man als Nationaltrainer haben kann“.

    Joachim Löw würde das nicht zugeben, aber natürlich wäre der WM-Titel für ihn auch eine Genugtuung gegenüber seinen Kritikern. Die, und auch das würde er nicht sagen, vielleicht sogar einen kleinen Anteil daran hätten. Denn Joachim Löw hat das Spiel der Nationalelf bei der Weltmeisterschaft den Erfordernissen angepasst. Die Spielweise ist effektiver geworden. Standards wie Eckbälle und Freistöße gewinnen neuerdings Spiele, es zählt nicht mehr nur das Ballbesitzspiel.

    Wie es weiter geht mit ihm, der auch schon als Vereinstrainer in Stuttgart, in der Türkei und in Österreich Erfolge feierte, steht nicht fest, obwohl er seinen Vertrag erst in diesem Jahr bis 2016 verlängert hat. Einer, der ihn gut kennt, sagt: „Alles ist möglich.“ Gäbe es einen schöneren Abschied als mit dem Goldpokal in der Hand?

    Im Campo Bahia, dieser Keimzelle eines neuen Teamgeistes im Sand von Bahia, hing ein Plakat im Trainerzimmer. Darauf stand: „Ein guter Anfang braucht Begeisterung, ein gutes Ende Disziplin.“ Löws Leitbild ist das Ergebnis aus seinen Erfahrungen aus nun schon vier großen Turnieren. Der Anfang in Brasilien war ein begeisterndes 4:0 gegen Portugal. Joachim Löw hätte nun nichts gegen ein diszipliniert erkämpftes 1:0 im Endspiel gegen Argentinien. Die Mannschaft ist bereits in Rio de Janeiro gelandet. Das Training wurde wegen starker Regenfälle aus dem Maracanã verlegt ins Stadion von Vasco da Gama. Soll es doch regnen am Sonntag. Joachim Löw ist bereit.

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  • Erfrischend und lecker: Kokossaft direkt aus der Nuss. Rund 5 Reais kostet eine Coco, rund 1,80 Euro. . .

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  • Meine Bekannten Beate und Alim (rechts) zusammen mit dem Biscoitos-Verkäufer ihres Vertrauens. Das Knabberzeug wird aus Maniokmehl hergestellt und aufgeschäumt . . . Passt gut zum Bier.

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  • Das dürfte dann doch etwas schwer werden . . .

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  • Final-Stimmung an der Copacabana

    Ich komme von einem Rundgang über die Copacabana zurück, schon mächtig was los auf Rios Flaniermeile. Dominiert wird das Feld von aufgekratzten Argentiniern. Klickt mal rein in das Video, ich höre irgendwas von Maradona und Messi. Lasst Sie ruhig feiern . . .

    Die Copacabana geht nahtlos in den Strand von Leme über, an dessen Ende die Wellen richtig schön hoch sind und der deshalb bei den Surfern sehr beliebt ist.

    In einer kleinen Bar habe ich Beate und Alim getroffen, mit denen ich auch schon im Februar hier unterwegs gewesen bin. Beate arbeitet als Lehrerin an der deutschen Schule in Rio de Janeiro und hat sich in die Stadt und das Land geradezu verliebt. Sie wohnen nur ein paar Schritte von der Copacabana entfernt, dort wo auch das große Fan-Fun-Fest ist. Sie haben die WM genossen, und natürlich auch ein wenig mit ihren brasilianischen Freunden getrauert, als plötzlich die Deutschen kamen und die Selecao mit 1:7 besiegten.

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  • von Anzeige - Distelhäuser via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 6:03:16 PM
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  • von Simon Metzger / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 5:54:43 PM

    Optimismus vor dem Finale: Gefühlt sind wir schon Weltmeister

    mainpost.deOb das Stoßgebet von Pfarrer Greier gegen das von Papst Franziskus ankommen wird? Wir fragten Experten und solche, die es werden wollen.
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  • von Anzeige - Mercedes via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 5:54:35 PM
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  • von Ralf Thees / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 4:29:36 PM

    Medien: Neymar beim «kleinen Finale» im Stadion

    mainpost.deBrasiliens verletzter Stürmerstar Neymar wird sich das Spiel um den dritten Platz der WM gegen die Niederlande am Samstagabend in Brasília laut Medienberichten im Stadion anschauen. Er werde aber nicht auf der Ersatzbank sitzen, meldete das Portal Uol.com.
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  • von Anzeige - Grilando via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 4:04:01 PM
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  • Das Leben in der Schreibstube

    Vor der Abreise aus Santo André habe ich noch ein kleines Stück für die Zeitung geschrieben.Hier ist es:

    Jetzt, da es nach Abschied riecht in Santo André und der Regen zurückgekehrt ist, wird sich auch unsere kleine Schreibstube langsam auflösen wie der Morgennebel überm Wasser. Nur noch ein paar Texte, dann ist es vorbei.

    Seit Wochen sitzen wir hier in der Pousada Terra Morena mit Blick auf Palmen und den Joao de Tiba. Fast zwei Millionen deutsche Leser werden aus diesem kleinen Häuschen am Ortseingang versorgt. Jeder Ornithologe hätte seine helle Freude gehabt am Schauspiel im Garten: Papageien, Spechte, kleine und größere Kolibris – und allerlei bunte Vögel waren auch zu Gast, etwa die Künstler aus dem Campo Bahia.

    Noch sitzen wir da.

    Der Kai, der perfekt Portugiesisch spricht und schon seit Anfang Mai im Land ist und seinen Blog Kai-Pirinha getauft hat.

    Der René, der stets ein wenig wirkt wie auf der Flucht, aber seine Geschichten immer auch schon für den übernächsten Tag plant und bei der Lufthansa eine Nachzahlung fürs Übergepäck leisten musste, weil er die meisten Klamotten dabei hatte.

    Der Christof, der öfter unter dem Handtuch und über einer heißdampfenden Schale als vor dem Laptop saß und in Brasilien vor allem eines kennengelernt hat: Ingwertee.

    Der Philipp, dessen kölsche Leichtigkeit und Lieder erheiterten und der morgens gerne zwei Minuten im Pool badete, aber fand, er sei geschwommen.

    Der Berthold, der den Guido abgelöst hat und unser wandelndes schlechte Gewissen war, weil er so drahtig ist und irgendwie ständig joggt.

    Der Jan, unsere Mutter der Kompanie, der das Geld für die Putzfrauen so nachhaltig eintreibt wie ein Mafiosi die Schutzsteuer.

    Der Marko, der beim Nachdenken über Formulierungen immer ein klein wenig hin und her wankt mit dem Oberkörper, mit den Fingern am Dreitagebart zwirbelt und so einen herrlich trockenen Humor hat.

    Und ich. Ein paar Zeilen noch. Dann ist es vorbei.

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  • Da ist das Ding!

    Schon mal zur Vorfreude: Das Foto habe ich im Mai bei der Kadernominierung in Franfurt in der DFB-Zentrale gemacht. Eine Replik des WM-Pokals. Das Original könnte morgen wieder in deutsche Hände wandern.

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  • Es kribbelt!
    Guten Morgen aus Rio!


    Okay, meine Bude hier sieht nicht mehr so aufgeräumt aus wie die in Santo André, aber ich muss jetzt Prioritäten setzen. Einmal werden wir noch wach, heissa, dann ist: Endspiel-Tag! Deutschland gegen Argentinien. Müller gegen Messi. Rhein gegen Rio de la Plata. Und das alles in Rio de Janeiro. Wie geil ist das denn?

    Wir sind gestern am späten Abend auf dem Stadtflughafen gelandet, und der Blick auf das Lichtermeer und den schemenhaften Zuckerhut war eine wunderbare Einstimmung. Da hat das mit Schinken und Lauch gefüllte Brötchen aus dem Lunchbag der Terra Morena nochmal so gut geschmeckt.

    Im Sehnsuchtsort hat sich unsere wackere Journalistengruppe aufgeteilt. Philipp und Christof sind bei einem Kollegen untergeschlüpft. Jan, Marko, Gregor, Mathias, Michael und Jörn teilen sich ein Appartement, es muss sich um ein Monsterappartement handeln bei der Belegung. René, Berthold und ich haben tatsächlich Zimmer in einem Hotel namens "Astoria Copacabana" bekommen. Es handelt sich bei den Zimmern um eine Art Abstellkammern mit Bett und Nasszelle und sogar TV, aber, hey, ich würde hier auch in einer Serpentine auf dem Weg hoch zum Corcovado schlafen, um bei diesem Spiel dabei sein zu können.

    Eben nach dem Frühstück haben ich an der Rezeption das Gespräch eines Japaners mit einem Angestellten mitbekommen. Der Hotelmann erzählte, dass er gestern über 200 Menschen abgewiesen habe, die eine Unterkunft gesucht hätten. Die Zimmerpreise seien teilweise auf über 1000 Euro hochgeschnellt. Bevor meine Kollegen aus der Buchhaltung jetzt mit Herzrasen aus dem Sessel kippen: Keine Bange, wir haben vorausschauend geplant und gebucht. Alles im Rahmen.

    Als wir dann nach dem Einchecken noch in eine kleine Kneipe für ein Gute-Nacht-Bier gelaufen sind, hat uns ein Deutscher angesprochen, Anfang 20 vielleicht. "Hey, ich habe Euch reden hören, ihr habt nicht zufällig noch eine Endspielkarte zu verkaufen?" Ich habe gesagt: "Doch, klar. Ich habe gerade noch 14 in meiner Hosentasche. Was willst Du denn, Haupttribüne oder Gegenrang?"

    Die Stadt wimmelt vor Argentiniern, viele haben sich mit Autos auf den Weg gemacht über die Grenze. Hier ist es 10 Uhr am Morgen. Ich werde jetzt noch ein bisschen arbeiten und dann mal einen Abstecher an die Copacabana auf die Fanmeile machen.

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  • #GER ist #aneurerseite! Auch Ehrenspielführer Uwe Seeler schickt die besten Grüße nach Brasilien! #GERARG http://pbs.twimg.com/media/BsUmyHaCYAAEl5G.jpg

  • von Sylter Fanclub via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 11:39:16 AM
    Happy Birthday an den Zuckermuth, viel Spass noch und komm gesund zurück
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  • von Cassian Stanjek / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 11:01:17 AM
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  • von Achim Muth / MAIN-POST via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 10:06:43 AM

    Witzig: wir sind gestern am späten Abend in Rio de Janeiro gelandet. Mein Kollege René von der Badischen Zeitung und ich haben ein kleines Zimmer in der Nähe der copacabana bekommen und wollten noch ein kleines Bierchen trinken. In der hotellobby trafen wir Peter vom Fernsehen der Deutschen Welle. Er fragte, ob er mitkommen könne. Natürlich. Wir gingen ein paar Schritte im Regen und kamen zu einer kleinen Kneipe. Mitternacht war gerade vorbei. Ich wollte drei Bier holen, aber Peter drängte sich geradezu dazwischen. Er wolle das erledigen. Unbedingt. Bitte sehr. Am Tisch prosteten wir uns zu und Peter sagte, es sei ein besonderer Tag für ihn: Er habe Geburtstag. Ich lächelte und sagte: "Ich auch." Darauf mussten wir anstoßen.

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  • von Muthfan via Mediengruppe Main-Post GmbH & Co KG 7/12/2014 7:10:11 AM
    Alles Gute zum heutigen Geburtstag Achim!
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