Trump wird Präsident: Entwicklungen und Reaktionen zur US-Wahl 2016

Trump wird Präsident: Entwicklungen und Reaktionen zur US-Wahl 2016 Live

Donald Trump hat die US-Wahl 2016 überraschend gewonnen. Hillary Clinton musste ihre Niederlage eingestehen. Alle Entwicklungen und Reaktionen in unserem Live-Ticker.

  • Trump Sieges-Rede im Video:

  • Der Kommentar unseres US-Korrespondenten:

    Jetzt muss Trump seinen Worten Taten folgen lassen

    Unser USA-Korrespondent Jens Schmitz zum Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA.
  • Die Rechtspopulisten in Österreich gratulieren dem neuen US-Präsidenten Donald Trump zum Sieg ebenfalls. Der Chef der rechten FPÖ, Heinz-Christian Strache, schreibt auf Facebook: «Die politische Linke und das abgehobene sowie verfilzte Establishment wird Zug um Zug vom Wähler abgestraft und aus diversen Entscheidungsfunktionen heraus gewählt». Das sei gut so. Strache sieht auch «Mainstreammedien», die seit Wochen Stimmung gegen Trump gemacht hätten, wieder einmal vom Wähler blamiert. In Österreich wird am 4. Dezember ein neuer Bundespräsident gewählt. 

  • Wie ist es eigentlich um Trumps Verhältnis zu Deutschland bestellt? 


    Der Republikaner lässt an der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel kein gutes Haar. Nichtsdestotrotz bezeichnet er sie als eine großartige Politikerin. In Berlin ist die Skepsis groß. Seine Äußerungen zur Nato und zu Russland sorgten für Irritationen. Trump will unter anderem, dass Deutschland mehr für den Schutz durch die USA zahlt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier nannte Trump einen «Hassprediger».

  • Auch der britische Brexit-Wortführer Nigel Farage gratuliert  dem neugewählten US-Präsidenten Donald Trump. «Viele Glückwünsche», twittert Farage. «Sie haben einen mutigen Wahlkampf geführt.» Bereits kurz zuvor meinte Farage ebenfalls via Twitter: «Es scheint, als wird 2016 zum Jahr zweier großer politischer Revolutionen.» Farage war beim EU-Referendum einer der entscheidenden Kämpfer für den EU-Austritt Großbritanniens. Er hatte Trump im Wahlkampf in den USA besucht und ihn unterstützt.  



  • Der mächtige Republikaner Paul Ryan - Vorsitzender des Repräsentantenhauses - war wochenlang auf einem Zickzackkurs in Bezug auf Trump. Erst wollte er ihn nicht unterstützten, dann tat er es doch. Nun gratuliert er dem künftigen POTUS Nr. 45.



  • Vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump erwarten russische Politiker ein entspannteres Verhältnis zu Moskau. Russland achte die Wahl des amerikanischen Volkes, sagt Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin. Die Abgeordneten der Staatsduma applaudierten bei der Nachricht, dass die demokratische Bewerberin Hillary Clinton ihre Niederlage eingestanden habe. Er hoffe auf einen konstruktiveren Dialog zwischen Washington und Moskau, sagt Wolodin.

    «Amerika kann wieder groß werden, wenn es das Gleichgewicht der Kräfte achtet und gemeinsam mit uns für die Entwicklung einer harmonischen, multipolaren Architektur des 21. Jahrhunderts eintritt.» Das sagt Leonid Sluzki, Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses, der Agentur Tass in Anspielung auf Trumps Wahlkampfslogan. Eine Protestwahl, «eine Wahl gegen das Establishment» habe dem Republikaner unerwartet den Sieg gebracht, meint der Politologe und Abgeordnete Wjatscheslaw Nikonow. Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei, Gennadi Sjuganow, spricht von einer tiefen Spaltung in der amerikanischen Elite.   

  • Trump schlägt versöhnliche Töne an: Ich werde Präsident aller Amerikaner sein
    Unmittelbar nach seinem Wahlsieg hat sich Donald Trump an seine Anhänger gewandt und versöhnliche Töne angeschlagen. »Ich werde Präsident aller Amerikaner sein», sagte der Rechtspopulist in der Nacht zum Mittwoch in New York nach seinem spektakulären Triumph über seine demokratische Rivalin Hillary Clinton.
    Trump zollte Clinton Respekt und würdigte ihre Verdienste um die USA. Das Land müsse ihr dankbar sein, sagte er über die Ex-Außenministerin, mit der er sich einen beispiellos aggressiven Wahlkampf geliefert hatte. Trump kündigte an, er werde gute Beziehungen zu anderen Staaten anstreben. »Wir werden uns mit allen anderen Ländern verstehen, die willens sind, sich mit uns zu verstehen», sagte er. 
    Der Immobilienunternehmer hatte bei der Wahl Bundesstaat nach Bundesstaat für sich entschieden, obwohl die Umfragen zuvor einen leichten Vorsprung für Clinton prognostiziert hatten. (afp)
  • Als einer der ersten Staatschefs weltweit gratuliert Russlands Präsident Wladimir Putin dem US-Wahlsieger Donald Trump. Er hoffe, dass es ihnen gemeinsam gelingen werde, die russisch-amerikanischen Beziehungen aus der Krise zu holen, schreibt Putin in einem Telegramm. Ein konstruktiver Dialog sei im Interesse beider Länder und der Weltgemeinschaft, so Putin nach Angaben des Kremls. 


    Foto: Alexei Druzhinin/Sputnik/dpa
  • Was die Kollegen zum Trump-Sieg sagen:

    Pressestimmen zum Trump-Sieg: "Die Welt muss sich fürchten"

    Augsburger AllgemeineAktuellen Pressestimmen zu Donald Trump und seinem Sieg bei den US-Wahlen. Viele Kommentatoren sind geschockt über das Ergebnis - und fragen sich, was nun passiert.
  • Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kündigt an: Europa werde weiter mit den USA zusammenarbeiten und seine eigene Stärke wiederentdecken.



  • EU-Parlamentspräsident Martin Schulz erwartet nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten schwierigere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Das politische System der USA habe allerdings immer wieder Ausschläge erlebt und sei stark genug auch für eine Präsidentschaft des Republikaners Trump, sagt der SPD-Politiker in der ARD.

    Schulz vergleicht Trumps Wahlsieg mit der Entscheidung der Briten für das Ausscheiden aus der Europäischen Union. Viele Menschen fühlten sich nicht ernst genommen und protestierten mit ihrer Stimme. «Man muss genau hinhören», sagt Schulz und spricht von einem Lehrstück. Ähnlich große Verwerfungen wie in den USA gebe es in Europa allerdings nicht.

  • Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban gratuliert dem neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump von ganzem Herzen. «Gratulation. Was für eine großartige Neuigkeit. Die Demokratie lebt noch», schreibt Orban auf Englisch auf seiner Facebook-Seite. Der rechts-konservative Politiker ist der einzige europäische Regierungschef, der bereits vor der US-Präsidentschaftswahl am Dienstag offen seine Vorliebe für den Republikaner Trump erklärt hatte.


    Screenshot: facebook.com/orbanviktor /dpa
  • Grund zum Jubeln haben auch Trumps Anhänger in Indien. Aktivisten der nationalistischen Splitterpartei Hindu Sena feiern ihre «einzige Hoffnung» namens Trump. Hindu Sena macht regelmäßig mit kuriosen bis radikalen Aktionen auf sich aufmerksam. 


    Foto: Harish Tyagi, epa/dpa
  • Fassungslos, schockiert - aber auch euphorisch: Die Reaktionen im Netz:  

    So reagiert das Netz auf die Wahl-Sensation

    Augsburger AllgemeineIn den sozialen Netzwerken reagieren Politiker und Prominente und US-Bürger fassungslos und schockiert zugleich- es gibt aber auch euphorische Tweets. Eine Auswahl.
  • Die «New York Daily News» sieht im Weißen Haus ab jetzt nur noch das «Haus des Horrors». Die falsch herum aufgehängte Flagge bedeutet: die USA sind in Not.

  • Protest vor dem Weißen Haus in Washington. Einwanderer halten ein Transparent mit der Aufschrift: «Trump ist ein Rassist.»


    Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Trump kann durchregieren: Republikaner verteidigen auch Mehrheit im US-Senat
    Die Republikaner haben bei den Wahlen in den USA nach Angaben der US-Medien auch ihre Mehrheit im US-Senat verteidigt. Wie mehrere Fernsehsender in der Nacht zum Mittwoch übereinstimmend meldeten, kontrollieren sie damit auch künftig beide Kammern des US-Kongresses, Senat und Repräsentantenhaus. Der künftige Präsident Donald Trump hat damit für das Regieren vorerst freie Bahn und kann zahlreiche von seinem Vorgänger Barack Obama durchgesetzte Reformen wieder rückgängig machen.
    Neu gewählt wurde ein Drittel der 100 Senatoren. Jeder der 50 Bundesstaaten stellt zwei Senatoren. Die Republikaner haben bislang 54 Sitze in der Kammer, die Demokraten 44. Zwei Sitze gehören unabhängigen Senatoren, die aber de facto zum Lager der Demokraten gehören. Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner derzeit 246 Sitze, die Demokraten 186. Drei Sitze sind vakant.
    Der scheidende Präsident Barack Obama musste oft schmerzhaft erleben, wie der von den Republikanern beherrschte Kongress seine Vorhaben blockierte, etwa bei seinen Plänen zur Einschränkung des Waffenrechts oder mit seinem jüngsten Vorschlag zur Besetzung eines Richterpostens am Obersten Gericht. 
     
  • Der neue Präsident Donald Trump tritt vor seine Anhänger:
    Mark Wilson/Getty Images/AFP
     
     
  • Der texanische Senator Ted Cruz, der lange selbst für die Republikaner ins Rennen gehen wollte, gratuliert nun Trump auf Facebook. Sein Sieg sei ein Sieg für den amerikanischen Arbeiter, so Cruz.

  • Noch ist Trump nicht formell gewählt: So geht es weiter
    Bis Donald Trump im Januar in das Weiße Haus einzieht, sind gemäß des indirekten US-Wahlsystems noch mehrere Schritte zu vollziehen. Formell zum US-Präsidenten gekürt wird er durch ein Wahlkollegium, das sich aus Vertretern der 50 Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington zusammensetzt. Im Electoral College hat der Republikaner nach den Prognosen der US-Sender eine Mehrheit von mindestens 288 der insgesamt 538 Mitglieder errungen, sodass seine Wahl reine Formsache ist. Am 19. Dezember treffen sich die Wahlmänner und -frauen in den einzelnen Staaten und im Hauptstadtbezirk und geben ihre Stimmen in versiegelten Umschlägen ab. Diese werden dann an den Kongress weitergeleitet. Am 6. Januar kommen dann in Washington das Repräsentantenhaus und der Senat zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, in der die Stimmen der Wahlleute ausgezählt werden. Der bisherige Vizepräsident Joe Biden gibt in seiner Eigenschaft als Senatsvorsitzender das Ergebnis bekannt. Zwei Wochen danach, am 20. Januar, wird Trump vereidigt. Die Zeremonie findet vor dem Kapitol, dem Sitz des Kongresses, statt.
  • Ich liebe dieses Land.

    Donald Trumps Satz zum Abschluss seiner kurzen Dankesrede. Seine Anhänger skandieren USA, USA.
  • Den Menschen anderer Länder wolle er die Partnerschaft der USA anbieten, nicht die Feindschaft des Landes, sagt Trump. Er dankt seiner Familie für ihre Unterstützung in der harten Zeit des Wahlkampfs. Über seine Konkurrentin Hillary Clinton sagt er, für ihren Dienst an den USA schulde man ihr sehr großen Dank.

  • Trump bietet der Weltgemeinde eine faire Zusammenarbeit an. «Wir werden großartige Beziehungen pflegen», verspricht er. Es müsse aber gesagt werden, dass Amerika zuerst komme. Er werde dafür sorgen, dass sich das Wirtschaftswachstum der USA verdoppele und sein Land die stärkste Wirtschaft aller Nationen habe.  

  • Nach einem über weite Strecken schmutzigen Wahlkampf hat Donald Trump in seiner Siegesrede die US-Bürger zur Einheit aufgerufen. Er wolle das Land nun einen, sagte Trump in seiner Ansprache vor Anhängern: "Ich werde Präsident aller Amerikaner sein."
  • Der Republikaner wiederholt eine Reihe seiner Wahlversprechen. Die Infrastruktur solle wieder aufgebaut, Arbeitsplätze zurück in die USA geholt werden. Den Veteranen werde es besser gehen. Er habe einen «großartigen» ökonomischen Plan für das Land. «Ich habe in meinem Berufsleben lang als Geschäftsmann nach ungehobenen Potenzialen gesucht. Das will ich jetzt als Präsident tun», erklärt Trump. 

  • Wir haben nicht einen Wahlkampf gemacht, sondern eher eine unglaubliche, großartige Bewegung in Gang gesetzt.

    Donald Trump
  • Vizepräsident in spe Mike Pence spricht zu Trumps Unterstützern: «Das ist eine historische Nacht. Das amerikanische Volk hat gesprochen und hat seinen neuen Champion gewählt.»



  • Riesenjubel bei den Anhängern von Donald Trump.

    von Desk

  • Es ist geschafft! Donald Trump ist der nächste US-Präsident. Seine Anhänger können es kaum fassen. Foto: Michael Reynolds, epa/dpa
  • Donald Trump, der künftige US-Präsident, soll in Kürze vor seinen Anhängern sprechen.
  • Donald Trump ist der Sieger der US-Wahl. Ein Porträt.

    Donald Trump: Dieser Mann regiert bald die USA

    Augsburger AllgemeineEs ist eine Überraschung, die weltweit für ein Erdbeben sorgen kann: Donald Trump gewinnt die Wahlen um das US-Präsidentenamt deutlich. Wie der Polit-Rüpel so erfolgreich wurde.
  • Hillary Clinton hat Donald Trump telefonisch zur Wahl gratuliert. Das berichtet CNN.
  • Trump gewinnt laut CNN auch in Wisconsin - eine Sensation. Das bringt ihm zehn weitere Wahlmänner-Stimmen. Laut CNN steht noch nicht fest, dass Trump in Pennsylvania gesiegt hat. Dies hatte zuvor die Washington Post berichtet. Sollte Trump der Sieger in Pennsylvania sein, hat er die Wahl gewonnen. Nach Informationen der amerikanischen Nachrichtenagentur AP hat Clinton keine Chance mehr, auf die nötige Zahl von 270 Wahlmännern zu kommen. Donald Trump hat damit die Wahl wohl gewonnen.
    Foto: Peter Foley, dpa
     
  • Ein weiteres 9/11 für die USA, Die Zahlenkombi im Datum scheint erneut zum Schicksal der Nation zu werden
  • Der US-Kongress bleibt komplett in der Hand der Republikaner. Die Konservativen konnten nach Angaben der US-Sender ABC und NBC auch die Mehrheit im Senat verteidigen, nachdem sie bereits im Repräsentantenhaus stärkste Kraft blieben.
  • Die Kommentatoren auf CNN kritisieren Podestas Aussage, Clinton werde heute (Ortszeit) nicht mehr sprechen, scharf. Sie weigere sich, ihre Niederlage einzugestehen, heißt es: "Die Wahl ist entschieden."
  • Aktueller Stand - so sieht es im Moment aus:


  • John Podesta, der Leiter der Kampagne von Hillary Clinton, spricht gerade live in Hillarys Hauptquartier. Er dankt den Unterstützern von Clinton und bittet sie, nach Hause zu gehen: "Es ist noch nicht vorbei." Clinton werde keine Rede mehr in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) halten. Das Ergebnis sei noch zu knapp.
    Archivfoto: Tannen Maury, dpa
     
  • US-Rapper Snoop Dogg kündigt in dem ihm ganz eigenen -  mit zahlreichen Schimpfwörtern gespickten - Slang an, bei einem Sieg Donald Trumps eventuell nach Kanada ziehen zu wollen. 



  • Die Chefin des französischen Front National, Marine Le Pen, gratuliert Trump bereits.
  • Angesichts des sich anbahnenden Wahlsiegs von Donald Trump rechnet Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen damit, dass die USA ein stärkeres Engagement Deutschlands in der Nato fordern werden. "Aber auch wir werden fragen: Wie steht ihr zum Bündnis?", sagte von der Leyen am Morgen mit Blick auf Wahlkampfäußerungen Trumps, der die Rolle der Vereinigten Staaten in der Militärallianz in Frage gestellt hatte. Unabhängig vom Wahlausgang in den USA habe sich allerdings bereits eine größere Eigenverantwortung in der Sicherheitspolitik abgezeichnet. "Europa muss sich darauf einstellen, dass es besser selber vorsorgt", sagte von der Leyen in der ARD. Dazu gehöre auch ein höheres Verteidigungsbudget. "Das war schon ein schwerer Schock, als ich gesehen habe, wohin die Entwicklung geht", kommentierte die Verteidigungsministerin die Wahlergebnisse aus den USA.
  • Laut Washington Post hat Trump überraschend auch Pennsylvania für sich gewonnen. 20 weitere Wahlmänner wären ihm damit sicher. Damit hätte Trump 267 der 270 für den Sieg notwendigen Wahlmänner.
  • In diesen Wählergruppen hat Donald Trump gut abgeschnitten
    Laut ersten Umfrageergebnissen vor den Wahllokalen halfen Trump fünf Gruppen besonders:
     
    • Weiße ohne Hochschulabschluss: Erste Erhebungen der New York Times zeigen fast 40 Prozent Vorsprung für Donald Trump unter weißen Wählern ohne College-Abschluss. Auch bei Weißen mit College-Abschluss lag er noch um einige wenige Prozentpunkte vorne.
    • Ethnische Minderheiten: Um Trumps Vorsprung bei Weißen aufzuholen, hätte Hillary Clinton viele Stimmen von Afro-Amerikanern, Latinos und asiatisch-stämmigen Amerikanern gebraucht. Auch wenn sie insgesamt jede dieser Gruppen gewann: Bei allen dreien schnitt die Demokratin schlechter ab als ihr Vorgänger Barack Obama im Jahr 2012.
    • Evangelikale: Laut Washington Post haben strenggläubige Christen in einem Maß für Trump gestimmt, wie seit 2004 nicht mehr für die Republikaner. Er konnte demnach 81 Prozent in dieser Gruppe für sich gewinnen. Hillary Clinton lag bei 16 Prozent.  
    • Frauen: Auch wenn Clinton hier gewann: Weibliche Wähler haben sich nicht in dem Maß von Trump abgewandt, wie es zwischenzeitlich vorhergesagt wurde. Aus einem Vorsprung von Barack Obama von rund 12 Prozent machte Hillary Clinton laut New York Times nur etwa 14 Prozent Vorsprung. Der Fernsehsender NBC unterscheidet weiter und kommt beispielsweise unter konservativen Frauen sogar auf eine Unterstützung von 78 Prozent für Trump.
    • Wähler von Drittparteien und von Freifeld-Kandidaten: Wer weder Clinton noch Trump wählen wollte, konnte sich für einen Kandidaten kleinerer Parteien entscheiden oder einen Wunschkandidaten auf eine leere Zeile schreiben. Zu Letzterem liegen noch keine Details vor, aber Gary Johnson von den Libertären liegt bei rund drei Prozent, die Grüne Jill Stein kommt auf knapp ein Prozent. Besonders unter jungen Wählern waren die beiden in Umfragen beliebt.
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